pOPORAZOS

Da geht man einmal nackt in den Teich und zack sind da die poporazzos … Tztztz

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hAUT cOUTURE

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Jeder, der mich näher kennt, weiss wie empfindlich ich auf pflegende Experimente reagiere. Man kann sich eigentlich sicher sein, dass mein Körper jeden Lustkauf eines verführenden Produktes mit einem ekligen Ausschlag oder fiesen Pusteln straft. So heißt meine persönliche Badezimmer-Oper leider oftmals „Dem Schönen folgt das Biest“. Mittlerweile habe ich diese Sensibilisierung akzeptiert – da hat wohl auch ein allergischer Schock mit anschließender Sicherheitsverwahrung an einen Tropf in einer NotfallPraxis überzeugend genug gewirkt. Die Tuben und Salben vor meinem Spiegel gleichen nun also eher einem Pressebild der Apotheken Umschau. Zudem meide ich jegliche spitzen oder kneifenden Gegenstände, die auch nur ansatzweise meine Hülle piesacken könnten. Spritzen, Skalpelle, Pinzetten gehören somit nicht zu meinem favorisierten Werkzeug. Botox können eindeutig andere machen. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine letzte und einzige Akkupunktur-Erfahrung. Die Menschen im Wartezimmer erinnern sich wohl noch besser. Ich kam als Schmerzpatient und ging als Schreihals.
Na ja, das Trauma ist scheinbar überwunden! Denn nun lege ich mich wortwörtlich unter die Nähmaschine und was tut die Schrotte: Sie grinst von einer zur nächsten Gesichtsbacke und freut sich sogar aufs Bluten. Ich muss nun leider alle männlichen Freunde enttäuschen, die annehmen, dass ich mir die Hupen aufpumpen lasse. Nein! Wir wollen hier vorne nicht noch mehr Gewicht auf die Wirkung der Schwerkraft legen. Vielmehr handelt es sich um die feinen Nadeln einer TätowierMaschine. Nach 15 Jahren wird ein Cover Up auch Zeit. Motive sind in Bearbeitung. Keine Spur von Angst. Keine Spur von Bedenken. Großartig! Vorfreude, ist und bleibt einfach die schönste Freude.

pROMILLE pENDLER

Es erfordert nicht unbedingt immer einen Kiezgang, um von einem lallenden, stinkenden, schielenden, rülpsenden und wankenden Objekt angemacht zu werden. Fernab der rotzigen Tanzflächen, trifft die frisch gepuderte Frau in der S-Bahn auf desaströs-zerschossene Überbleibsel der Nacht. Heineken noch fest im Griff, hat das Exemplar mir ganz galant den ‚richtigen‘ Weg gezeigt. Ich hab da zwar nicht drum gebeten, aber wat solls. Darf er sich auch mal als Held fühlen, wenn er schon allein nach hause geht. Na ja, bei dem Pegel wundert micht dat nicht. Die einzige Dose, die der noch sieht, ist wohl die Pilsette in seiner Hand. Mein Mitgefühl ist gross! 

pORRIDGE sTATT pANADE

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Einkäufe können gute Laune machen: Soooo bunt bei dem grau! Früher entkam mir ein glückliches Quiecken, wenn das verankerte Geldstück vom dauergestörten Zigarettenautomat doch noch geschluckt wurde und mir meinen Weg zum dampfenden Dasein ermöglichte. Heute geht mir einer ab, wenn ich lese, dass die Bestellung Schüssler Salze auf dem Weg zu mir ist. Tja! Die Zeit und die notwendigen Mittelchen ändern sich. Was mein Wodka war, ist nun mein Rotwein. Was meine Fluppe war, ist nun mein Tee. Was meine Schokolade war, ist nun Käse. Ein paniertes Stück Leben kenne ich nur noch aus dem Fernsehen. Die talentierte Saufziege entwickelt sich zur wahren Kennerin des jungen Gemüses – also keine Kerle sondern Kohlrabi und co. ;P